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Die meisten Unternehmen nutzen Personaldienstleister punktuell, um den richtigen Spezialisten für ihr Projekt oder eine Festanstellung zu finden oder um sich temporär Personal in Arbeitnehmerüberlassung zur Verstärkung der eigenen Mannschaft auszuleihen.

Weil ein einzelner Dienstleister häufig nicht alle Einsatzformen und Fachrichtungen abdecken kann, arbeiten die meisten Firmen mit einem bunten Potpourri an Lieferanten zusammen. Das führt dazu, dass im Unternehmen Kapazitäten (meist in Einkauf und HR) gebunden werden, um diese Zusammenarbeit zu managen.

Portfolio der Personaldienstleister hat sich erweitert

Um den Kunden auch hier bestmöglich zu unterstützen, hat sich das Portfolio einiger Personaldienstleister deutlich verbreitert. Sie bieten heute an, das Management verschiedener Dienstleistungen, die mit der Beschaffung und Verwaltung von Personalressourcen in unterschiedlichen Vertragskonstellationen zusammenhängen, für ihre Kunden zu übernehmen. Unternehmen können damit sowohl aufwändige administrative Prozesse outsourcen als auch die spezifische Expertise der Dienstleister nutzen und trotzdem weiter auf den benötigten Lieferantenmix zugreifen.

Vor allem in den USA und dem UK ist das schon etabliert. In Deutschland werden diese Services zunehmend angefragt und genutzt, dennoch stehen viele Unternehmen hier noch am Anfang. Weltweit wird heute schon ein Drittel der Ausgaben für extern beschafftes Personal entweder über Outsourcingdienstleister und unterstützende Technologien abgewickelt. Global laufen diese Services unter dem Oberbegriff „RPO“ für „Recruitment Process Outsourcing“.

Wer kennt schon alle RPO-Abkürzungen?

In der Outsourcingwelt des Recruitings gibt es verschiedene Konzepte und noch viel mehr Begrifflichkeiten drumherum, die längst nicht immer bekannt und schon gar nicht verständlich sind. Unvergessen bleibt mein Telefonat mit einem Personalvorstand, der zu mir sagte: „Ich unterhalte mich ja gerne mit Ihnen über alles Mögliche, aber dieses ominöse RPO – ist das auch nichts Kriminelles?“

Nicht selten ist es mir in den letzten Jahren passiert, dass potenzielle Kunden, aber auch Kollegen, aufgrund der vielen Abkürzungen (z. B. MSP, RPO, ATS, VMS, um nur ein paar Beispiele zu nennen) und auch, weil die Themen am deutschsprachigen Markt noch nicht wirklich bekannt sind, nicht einordnen konnten, worum es eigentlich geht.

RPO made simple – RPO ganz einfach erklärt

Um aufzuzeigen, welche Konzepte es gibt, welches wofür geeignet ist und was die Begriffe bedeuten, haben wir bei Hays international die Reihe „RPO made simple“ (für den deutschsprachigen Raum „Recruitment Process Outsourcing ganz einfach“) ins Leben gerufen. Dabei veröffentlichen wir in einer sechsteiligen Reihe alles Wissenswerte über die bestehenden Outsourcingkonzepte rund um die Personalbeschaffung und -Verwaltung.

Den ersten Teil der Serie finden Sie auf hays.de. Weitere werden dort in regelmäßigen Abständen folgen.

Viel Spaß beim Lesen! Ich freue mich über Ihre Kommentare und Anregungen zu diesen Themen.

Kommentare


  1. Jenny Eckhardt

    Danke für den interessanten Artikel. Gut zu wissen, dass sich das Portfolio der Personaldienstleister erweitert hat. Mein Onkel ist in der Branche tätig und hat mir erzählt, dass er ständig neue Aufgabegebiete übernimmt.

    Antworten

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