Willkommen zurück zum zweiten Teil meines Blogs. Nachdem ich im ersten Teil über die Grundlagen von Twitter gesprochen habe, möchte ich Ihnen heute erzählen, wie es meiner Freundin bei ihrer Jobsuche auf Twitter ergangen ist und wie Sie die hauseigenen Twitter Analytics für sich nutzen können.

Erste Erfolge auf dem Weg zum neuen Job

Knapp eine Woche ist nun vergangen und mich hat es natürlich interessiert, wie das Urteil meiner Bekannten bezüglich der Jobsuche via Twitter ist. Also griff ich zum Hörer und rief sie an. Sie erzählte mir dann voller Stolz von ihren ersten Erfolgen: Ihre Follower-Anzahl sei stetig angestiegen und sie sei vor allem überrascht gewesen, wie viele Großunternehmen und KMUs doch auf Twitter mit eigenen Karriere-Accounts vertreten seien. Sie hätte sich an meinen Rat erinnert und sei direkt allen potenziellen Arbeitgebern gefolgt, die für sie infrage kommen. Positiv empfand meine Freundin dabei die große Masse an Informationen, die die einzelnen Firmen über ihre Karrierekanäle twitterten. Von direkten Jobangeboten über Mitarbeiter-Erfahrungsberichte bis hin zu branchen- und unternehmensspezifischen Artikeln – alles war dabei. So konnte sie sich problemlos einen umfassenden Überblick über jeden einzelnen Arbeitgeber verschaffen.

Knowing me, knowing you

Dabei entdeckte sie auch die „Favorisieren“-Funktion für sich, die insbesondere bei Tweets wie z.B. Jobangeboten oder mehrwerthaltigen Artikeln von großem Nutzen war. So konnte sie sich alle für sie relevanten Informationen herrausziehen und sich diese gesammelt unter „Favoriten“ im Profil anzeigen lassen. Bei Fragen zu einem Tweet habe sie dann einfach direkt auf den Beitrag geantwortet und war von dem schnellen Service der einzelnen Karriere-Channels begeistert. Oftmals verging keine Stunde, bis sie Kontakt zu einem Ansprechpartner hatte. Aber auch von der Twitter-Gemeinde war meine Freundin schnell überzeugt. Sie hatte eine Frage – kein Problem! Direkt zwitscherte sie los, nutzte passende Hashtags (#) und kam so schnell mit weiteren jobsuchenden Mitgliedern in Kontakt und tauschte sich aus. Ihr Fazit: Twitter ist definitiv ein Karriere-Boost, wenn man aktiv am Geschehen teilnimmt und sich mit einbringt! Insbesondere die schnelle, problemlose Kontaktaufnahme hat sie überzeugt.

Endlich Infos – die Twitter Analytics

Wer detaillierte Angaben zu seinen Followern oder dem Umgang der Twitter-Community mit den eigenen Tweets wünschte, wurde in den vergangenen Jahren herb enttäuscht. Nur Werbetreibende kamen bisher in den Genuss des mächtigen Analysewerkzeugs. Doch das hat seit dem Rollout Mitte Juli des vergangenen Jahres endlich ein Ende. Gleich auf der Startseite der Twitter Analytics erhält man eine schöne Übersicht darüber, wie sich die eigenen Tweets in den vergangenen 28 Tagen geschlagen haben. Hier wird jeder Tweet sowohl einzeln nach Impressionen und Interaktionen bewertet als auch die Durchschnittswerte an Retweets, Favoriten, Antworten und Link-Klicks pro Tag angezeigt. Zusätzlich kann man sich über den variablen Zeitraumfilter die Twitter Analytics auch noch für die letzten sieben Tage oder monatsweise anzeigen lassen. Spannend dabei ist auch die Export-Funktion, die beim Runterladen der Daten in ein CSV-Sheet noch viele weitere Informationen zu den einzelnen Tweets liefert, wie z.B. die Tweet-ID, URL-Klicks und/oder Hashtag-Klicks.

Lernen Sie Ihre Follower kennen

Wer sich schon immer gefragt hat, was für Menschen einem eigentlich folgen, kann dank dem Analysewerkzeug seine Community besser kennenlernen. Unter dem Reiter „Follower“ wird Ihnen nicht nur grafisch angezeigt, wie sich die Follower-Anzahl im Laufe der Zeit entwickelt hat, sondern man erhält auch einen detaillierten Überblick über die Interessen der Follower, woher diese kommen und wem sie aus Ihrem Netzwerk noch alles folgen. Das hilft Ihnen insbesondere bei der Wahl Ihres Contents. Wenn Sie z.B. bisher nur als IT-Experte Cat-Content veröffentlicht haben, die Mehrheit Ihrer Follower aber an Technologieneuheiten interessiert ist, dann könnte sich ein Wechsel des Contents lohnen, um sich und Ihre fachliche Expertise zu präsentieren und Ihre Interaktionen und Impressionen zu erhöhen. Probieren Sie es aus – verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Follower und lernen Sie diese kennen. Was sind Ihre Erfahrungen mit Twitter? Nutzen Sie den Kanal bereits für Ihre Jobsuche oder als reine Informationsquelle? Ich freue mich über Ihre Gedanken hierzu!

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