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Als Geschäftsführer wissen Sie sicherlich, wie wichtig es ist, den Überblick über den digitalen Wandel zu behalten, um Ihre Kunden bestmöglich zu binden und Ihren Marktvorsprung auszubauen. Unser CEO Alistair Cox betont in vielen seiner Blogs und öffentlichen Vorträge, dass die Digitalisierung bzw. der digitale Umbruch Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihr eigenes Unternehmen weiterzuentwickeln und neue, moderne Arbeitsweisen zu übernehmen. Dadurch können Sie andere Wettbewerber überholen, die die Digitalisierung langsamer angehen.

Wenn es Ihnen im Zeitalter der Digitalisierung allerdings nicht gelingt, Veränderungen im Verbraucherverhalten und in der Nutzung neuer Technologien zu antizipieren, setzen Sie dadurch möglicherweise Ihren Ruf in der Branche aufs Spiel und können an Kundenattraktivität verlieren. Wie also können Sie vor diesem Hintergrund beurteilen, ob Ihr Unternehmen bereit ist, aktuelle Entwicklungen der digitalen Revolution vorherzusehen und sich darauf einzulassen?

Stehen Sie in regelmäßigem Dialog mit Ihren Kunden?

Wie bereits zuvor erwähnt, gibt es einen engen Zusammenhang zwischen dem digitalen Wandel und Veränderungen im Verbraucherverhalten. Wie stark gehen Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden ein – sowohl jetzt als auch in Zukunft?

Nike, der weltweit bekannte Sportartikelanbieter mit einer breiten Palette an beliebten Laufschuhen, hat beispielsweise festgestellt, dass seine Verbraucher beim Laufen oft ihr Smartphone mitnehmen. Dabei hören sie Musik oder messen die gelaufene Distanz oder die Zeit. Deshalb hat sich der Konzern dazu entschieden, einen Schritt weiter zu gehen und die App „Nike+ Run Club“ zu entwickeln.

Diese App integriert Apple Music und Google Maps, verbindet Sie mit Ihren Freunden über soziale Netzwerke und speichert Daten zur gelaufenen Distanz, zum Kalorienverbrauch sowie zur Zeit. Nike hat damit auf die Bedürfnisse seiner Käuferschaft reagiert und so den technologischen Vorreiterstatus der Marke gefestigt.

Wie oft suchen Sie den Dialog mit Ihren Kunden, indem Sie Feedbackfragebögen verschicken oder Branchenevents und Foren organisieren? Nutzen Sie Daten und Analysen, um das Kundenverhalten auf Ihrer Website oder bezüglich Ihrer Apps zu verfolgen? Das Verhalten Ihrer Kunden und auch das der Gesellschaft wird sich mit neuen Technologien kontinuierlich verändern – stellen Sie daher sicher, dass Sie in Zukunft nicht den Anschluss verlieren.

Wie gehen Sie mit künftigen digitalen Neuheiten um?

Wenn Sie mit einer Branchenneuheit konfrontiert werden, brechen Sie dann in Panik aus und stecken den Kopf in den Sand oder stehen Sie ihr offen gegenüber? Wenn Sie sich dafür entscheiden, mit technologischen Innovationen in Ihrer Branche Schritt zu halten, sind Sie in der Lage, Veränderungen offen anzugehen und diesen Wandel zum Ausbau Ihrer Marktposition zu nutzen. Dadurch ergeben sich ganz neue Chancen.

Nehmen Sie Hays als Beispiel. In einem aktuellen Blog-Beitrag beschreibt Alistair Cox, dass die Einführung von beruflichen sozialen Netzwerken wie beispielsweise LinkedIn noch vor etwa fünf Jahren als Störfaktor für die Kommunikation in unserer Branche angesehen wurde. Und trotzdem sind wir heute immer noch hier – und freuen uns darauf, im Jahr 2018 unser 50. Firmenjubiläum und unser schnelles Wachstum auf der ganzen Welt zu feiern. Unser Erfolg lässt sich meiner Meinung nach teilweise darauf zurückführen, wie wir mit Neuheiten umgegangen sind.

Werfen wir nun einen Blick auf Firmen wie Kodak, die es nicht geschafft haben, digitale Neuheiten rechtzeitig zu erkennen und aufzugreifen. Der namhafte Hersteller und frühere Marktführer im Bereich der fotografischen Ausrüstung wurde durch das Aufkommen von Smartphones und der Digitalisierung regelrecht vom Markt verdrängt und meldete im Jahr 2012 Insolvenz an. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie wirklich den Erfolg Ihrer Firma aufs Spiel setzen wollen, nur weil Sie wie Kodak dem digitalen Wandel in der Welt hinterherhinken.

Digitaler Wandel

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Wie innovativ sind Ihre Mitarbeiter im Zuge der Digitalisierung?

Ein Unternehmen kann Veränderungen nur dann meistern, wenn jeder Einzelne auch dazu bereit ist. Sie brauchen Mitarbeiter, die Branchenneuheiten im Auge behalten, über Verbrauchertrends auf dem Laufenden bleiben und Ihr Unternehmen angesichts des digitalen Wandels voranbringen. Wie bereits in einem vorherigen Blog-Beitrag erwähnt, betrifft dies nicht nur den IT-Bereich. Vielmehr sollten alle Kollegen auf die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung eingestellt sein.

Teilweise hängt dies davon ab, Bewerber mit den richtigen Kompetenzen einzustellen. Sie brauchen Menschen, die eine gewisse Neugier mitbringen und gerne Probleme lösen. Denn solche Mitarbeiter sind auch dazu in der Lage, Neuheiten frühzeitig zu erkennen und entsprechende Lösungsvorschläge zu entwickeln. Außerdem bietet es sich an, bei der Personalauswahl auf eine gewisse Affinität zum Internet und zu technologischen Entwicklungen zu achten. Die Bewerber sollten ein reges Interesse an Ihrer Branche aufweisen oder zumindest aufzeigen können, wie sie sich bei ihrer Arbeit für Ihr Geschäft einsetzen würden.

Fördern Sie Innovation und innovative Denkweisen im Kollegenkreis, indem Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Teilen Sie Ihre Ideen, Informationen und Erkenntnisse, fördern Sie die Ideen anderer und schaffen Sie eine Kultur des Wissensaustauschs. Was ist mit den Führungskräften in Ihrem Unternehmen? Laut dieses Berichts geben 62 Prozent der Mitarbeiter an, dass ihrer Meinung nach das Thema des digitalen Wandels noch nicht in der oberen Führungsebene angekommen ist. Falls dies auch auf Ihre Firma zutrifft, sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen und Ihre Führungskräfte dazu aufrufen, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Der digitale Wandel mag zwar unumgänglich sein, allerdings muss er deshalb noch lange keine Belastung darstellen. Anhand der drei oben aufgeführten Fragen können Sie abschätzen, ob Sie für die Neuheiten in Ihrer Industrie bereit sind und wie Sie diese umsetzen und zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Über unseren Kollegen Dirk Hahn

Nach seinem Abschluss als Diplom-Kaufmann begann Dirk Hahn 1997 seine Karriere bei Hays. Zunächst als Abteilungsleiter, dann als Bereichsleiter und schließlich als Director Vertrieb.

Schulze,Kathy

Im Januar 2008 wurde Dirk Hahn als Chief Operating Officer in den Vorstand der Hays AG berufen und verantwortet den Vertrieb in den Specialisms Engineering, Construction & Property, Retail, Life Sciences und Healthcare in Deutschland, den Bereich Rekrutierungsmanagement sowie unsere Landesgesellschaften in der Schweiz und in Österreich.

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