Digitales Arbeiten ist aktuell nicht mehr wegzudenken, wenn es um den modernen Arbeitsplatz der Zukunft geht. Smart Workspaces, das ist es, was Menschen heute bei ihrer täglichen Arbeit benötigen.

Der wichtigste Veränderungsprozess unserer Zeit ist die Digitalisierung. Es handelt sich nicht nur um eine der komplexesten Aufgabenstellungen, sondern auch um eine vielversprechende Chance. Denn die Digitalisierung beeinflusst nicht nur unseren Arbeitsalltag enorm, sie schafft auch eine neue Form der Flexibilität.

Smart Workspace: Was ist das?

Unter einem Smart Workspace ist eine umfassende Plattform zu verstehen, die eine moderne Kommunikation der Mitarbeitenden untereinander und den Austausch von Wissen innerhalb eines Unternehmens erleichtern soll. Dabei spielt weder der Ort noch die genutzte Hardware eine Rolle. Wo die eigentliche Arbeit physisch erledigt wird, ist nicht mehr relevant. Zu einem Smart Workspace zählen dementsprechend alle Orte, an denen man mit mobilen Geräten seine Arbeit erledigen kann. Egal, ob im Unternehmensnetzwerk, im Homeoffice, im Internetcafé oder in einem anderen Land. Der Smart Workspace verspricht das gleiche Arbeiten an jedem Ort und schützt dabei noch sicher vor Cybergefahren. Kurzum: Der Smart Workspace vereinfacht das tägliche Arbeiten und revolutioniert die Arbeitswelt.

Arbeit 4.0: Die Zukunft der Arbeit

Eine Anknüpfung an die vierte industrielle Revolution, die jedoch Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse in der gesamten Arbeitswelt in den Fokus setzt, ist die Arbeit 4.0. Diese ist allerdings nicht allein auf den Pfeilern der Digitalisierung aufgebaut. Es geht insbesondere auch um ein nachhaltiges Arbeitsumfeld.

Dementsprechend beschäftigt sich Arbeit 4.0 mit der Zukunft der Arbeit in einem digitalen Zeitalter. Sie befasst sich mit Fragestellungen zu einer fortschreitenden Technisierung im Arbeitsmarkt und generellen Strukturen von Unternehmen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf dem Wandel der Arbeitsformen, einzelner Berufsbilder sowie den sich wandelnden Kompetenzanforderungen. Dabei gilt es, die Potenziale und Notwendigkeiten der Belegschaften zu berücksichtigen. Stichwort New Work: Dieser Begriff umfasst unzählige Aspekte. Dass New Work weit mehr ist als nur Homeoffice, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr.

Trends im Bereich der digitalen Arbeitsplätze

Das vergangene Jahr 2020 hat aufgrund der Pandemie für massive Umwälzungen in der deutschen Arbeitslandschaft gesorgt. Viele Büros sind aufgrund der Corona-Krise immer noch überwiegend menschenleer. Analysten wie Gavin Tay, Vice President bei Gartner, sind sich sicher, dass wir „nicht zu Arbeitsweisen aus der Zeit vor COVID zurückkehren“ werden. CIOs sollen entscheiden, „wie der digitale Arbeitsplatz der Zukunft aussehen soll“. Die Arbeitswelt steckt also mitten in einer digitalen Evolution. Diese Evolution betrifft alle Bereiche der Arbeitswelt, sowohl das manuelle Arbeiten in Produktionsbetrieben als auch die Büro- und Wissensarbeit.

Ein Smart Workspace hat folgende Eigenschaften:

  • KI-basiertes Assistenzsystem
  • Optimierte Nutzung von Räumen und Gebäuden
  • Einfaches Finden freier Räume oder Arbeitsplätze
  • Moderne, intelligente Arbeitsumgebung
  • Intelligente Energiesteuerung und Nutzungsanalysen

Gleichzeitig müssen Unternehmen sicherstellen, „dass ihre Organisation über die technologische Grundlage verfügt, um dies zu unterstützen“.

 

Die Entwicklung von smarten Arbeitsplätzen und Mobilitätskonzepten rückte in den letzten Monaten deutlich in den Vordergrund. Arbeitsprozesse und -strukturen müssen verändert, die Kommunikation innerhalb von Teams neu aufgesetzt werden. In der Studie „Smart Workplace 2020“, die von der Computerwoche gemeinsam mit den Partnern Dell Technologies, Jabra, Telefónica und Placetel – Cisco Systems durchgeführt wurde, kam man zu folgenden Ergebnissen: „Auf einer Skala von eins (sehr wichtig) bis sechs (gar nicht wichtig) bewerteten die Studienteilnehmer (neue) Arbeitsplatz- und Mobilitätskonzepte mit 3,67.“ Nur die IT-Sicherheit mit einem Wert von 3,45 steht noch weiter vorn. New Work sei somit zurzeit die zweitwichtigste Baustelle hinter der IT-Sicherheit, so die Studie.

Die digitale Arbeitswelt

Heutige Arbeitsweisen sind oftmals nicht mehr intelligent genug. Wichtige Aufgaben können immer seltener an einem Arbeitstag erledigt werden, was wiederum Auswirkungen auf die Freizeit der Belegschaften hat. Doch obwohl wir auf einen 24-Stunden-Arbeitstag zusteuern, stagniert die weltweite Produktivität.

Einer der Erfolgsfaktoren für produktives Arbeiten ist die Ausgeglichenheit am Arbeitsplatz. Um Leistung zu erbringen, bedarf es nicht nur eines bedürfnisorientierten Arbeitsumfeldes, sondern vor allem gesunder Mitarbeitende.

Wie nehmen Sie die Veränderung der Arbeitswelt wahr? Ich freue mich auf Ihre Gedanken und/oder Erfahrungen.

Über Simon Alborz

Zu seinem Verantwortungsbereich bei Hays zählen alle Tätigkeiten rund um die Direktvermittlung von IT-Experten und -Führungskräften bei Kunden in Deutschland. Neben seinem Master-Abschluss im Bereich Change-Management verfügt Simon Alborz über eine IT-Ausbildung. Diese Kombination hilft ihm, die individuellen Anforderungen der Auftraggeber und Kandidaten sowohl im betrieblichen als auch im technischen Kontext umfassend nachzuvollziehen.

Zu den spannendsten Fragen unserer Zeit zählt für Simon Alborz, wie wir die digitale Transformation in Deutschland so gestalten, dass wir den größtmöglichen Nutzen aus dem technologischen Fortschritt ziehen, ohne die oft beeindruckende Expertise der beteiligten Menschen brachliegen zu lassen.

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