Wer kennt das nicht – nach New York zum Weihnachtsshopping, nach Barcelona an den Strand, nach München aufs Oktoberfest oder einfach nach Schweden in die Natur. Weltweit verreisen ist angesagter als je zuvor. Aber auch die internationale Rekrutierung von Fachkräften nimmt eine zunehmend größere Rolle ein. Hat man im Mittelalter die Handwerker noch direkt im Dorf "rekrutiert", müssen wir heutzutage im Rahmen der Globalisierung weltweit nach potenziellen Fachkräften suchen und über den Tellerrand hinausschauen. Aber wie kann man internationale Fachkräfte davon überzeugen, tatsächlich im jeweiligen Land ihre Zelte aufzuschlagen und nicht nur ein Wochenende dort zu verbringen? Und vor allem: Wie und wo findet man sie? Hays ist als globaler Recruitingdienstleister auf vier Kontinenten in 33 Ländern vertreten. Unser Team funktioniert dabei als internationale Schnittstelle und übernimmt für unsere Kunden den kompletten Rekrutierungsprozess innerhalb von Deutschland wie auch auf internationaler Ebene. Die internationale Zusammenarbeit mit unseren Kollegen muss sorgfältig durchdacht sein und verlangt uns mehr ab als nur die Koordination über Grenzen hinweg. Was sind also typische Herausforderungen, die im Daily Business zu bewältigen sind?

Andere Länder, andere Sitten!

Das Problem kennen wir alle sogar aus den eigenen Breitengraden: Ein Ur-Bayer und ein Nordfriese könnten Probleme bei der Verständigung bekommen. Denn sowohl die Mentalität als auch die Sprache können stark divergieren. Und nun stellen Sie sich dieses Problem auf internationaler Ebene vor… Nicht nur die andere Sprache, auch die für uns fremde Kultur und der respektvolle Umgang damit erfordern von uns ein Umdenken und ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl. Nicht zu vergessen: die Zeitverschiebung. Da heißt es schon mal geduldig sein, bis die E-Mail am anderen Ende der Welt gelesen und beantwortet wird. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gilt jedoch folgender Grundsatz: We‘re all on the same page – wir sprechen alle die "gleiche Sprache"! Denn es gibt einiges zu klären: Wie ist der Markt aufgestellt? Wie sehen die landestypischen marktüblichen Gehälter aus? Wer ist der beste Kandidat für meinen Kunden? Entspricht die Ausbildung den gewünschten Qualifikationen, die in unseren Breitengraden vorausgesetzt werden?

Internationalität heißt: Brücken bauen und Grenzen überwinden!

Wie sieht die Zusammenarbeit im Konkreten aus? Damit Sie sich einen Eindruck verschaffen können, verdeutlichen wir das Ganze an einem aktuellen Beispiel: Einer unserer Kunden, ein international agierender Schmuckhersteller, ist auf der Suche nach internationalen Kandidaten an Standorten in Deutschland, Österreich und Hongkong. Gerne erfüllen wir diesen Kundenwunsch: Wir binden unsere Kollegen in Österreich und Hongkong in den Prozess ein und bleiben gleichzeitig für unseren Kunden der Hauptansprechpartner. Die Suche in den jeweiligen Ländern ist gewährleistet und wir rekrutieren gemeinsam mit unseren internationalen Kollegen qualifizierte Kandidaten für verschiedenste Standorte weltweit. Nur im ständigen Austausch über das Arbeiten und Leben in Deutschland und in den jeweiligen Ländern, die hiesigen Marktverhältnisse, arbeitsvertragsrechtlichen Unterschiede, Gehaltsunterschiede oder auch die einfache Anerkennung von Qualifikationsabschlüssen schaffen wir ein gemeinsames, einheitliches Recruiting für unseren Kunden – auch über die Grenzen hinweg. "Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg." (Henry Ford) Ein ganz herzlicher Dank an mein „Team International“ in Hamburg, das diesen Blog gemeinsam verfasst hat!

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