Walldorf, Dietmar-Hopp-Allee, SAP, Hays, Walantis Giosis am Donnerstag (16.02.2012)
Es ist nicht notwendig, mit der App-Flut mithalten zu müssen. Bei allen Smartphones sind von Werk aus die wichtigsten Anwendungen vorinstalliert (Mail, Web,
Kalender, Kontakt- und Merklistenverwaltung sowie grundlegende Messaging-Funktionen). Für diejenigen, die trotzdem so viel wie möglich mitkriegen wollen, empfehle
ich jedoch das Browsen mit einem Computer, da dies vom Smartphone aus kaum praktikabel ist. Da es bekanntlich für alles eine App gibt, ist das Auffinden nützlicher Apps primär vom eigenen Ästhetik-Empfinden getrieben. Demzufolge ist das Visuelle einer App
von hoher Bedeutung, was jedoch eine reibungslose Funktionalität nicht ausschließt.
Es ist ratsam nach Stichwörtern zu suchen (unter "Kochbuch" zum Beispiel werden mehrere Apps gelistet), sodass man einfach nach dem visuellen Eindruck, direkt gefolgt vom Feature-Umfang selektieren kann. Auf einem typischen Smartphone sind durchaus mehrere Dutzend Apps installiert, sodass die Order-Funktionalität
auf iOS-Geräten unbedingt zu empfehlen ist. Ansonsten bietet sich die Möglichkeit, mithilfe der systemweiten
Suchfunktion des Smartphones gezielt installierte Apps zu suchen. Die App-Entwicklung wird vermutlich nicht stärker ansteigen, aber auch nicht stark abklingen.
Sie ist vielmehr als ein fester Bestandteil der Softwareentwicklung zu sehen, sodass der Trend ähnlich wie der der klassischen Auftragsentwicklung
verlaufen wird.

Meine App-Favoriten sind:

  • Der "imo instant messenger", um stets mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu sein.
  • Die "LinkedIn"-App, da ich die Vernetzung authentischer empfinde als in anderen Systemen.
  • "Kindle", um meine elektronischen Bücher sowohl auf dem iPhone als auch auf meinen
Android- und iPad-Tablets lesen zu können.
  • "TED", um interessante Videos zu Technik, Wissenschaft und Kultur zu streamen.

Über den Gastautor Walantis Giosis

Walantis Giosis, Diplom-Informatiker und langjähriger Business Partner von Hays, hat mit neun Jahren die ersten GW-Basic-Programme geschrieben, gefolgt von Pascal, Assembler und anschließend C/C++. Heutzutage beschäftigt er sich mit Metaprogrammierung, Code-Generatoren und allem, was in zehn bis 15 Jahren aktuell sein wird. 2005 hat er sich selbstständig gemacht und im Zuge dessen zahlreiche Projekte erfolgreich absolviert. Seit 2010 bietet er gemeinsam mit seinem Team einen End-To-End-Service für Kunden an, der Design-, Konzeption-, Hardware- (FPGA-Design und Treiberentwicklung) und Softwareentwicklung umfasst. Lesen Sie auch Auf der Suche nach der Super-App in unserem Magazin HaysWorld.

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