Hybride Teams und der Wechsel zwischen Homeoffice und Büro: Die Corona-Pandemie hat uns in eine revolutionäre neue Arbeitswelt geführt, in der hybrides Arbeiten an der Tagesordnung steht.

Hybrides Arbeiten, d. h. das abwechselnde Arbeiten im Büro, von unterwegs oder von zu Hause aus, wurde durch die Corona-Pandemie nochmals deutlich vorangetrieben.

Während die meisten von uns dachten, dass das Arbeiten im Homeoffice nur von kurzer Dauer sein und es zu einer baldigen Rückkehr ins „normale“ Leben kommen würde – was für die meisten die tägliche Arbeit im Büro bedeutet – wurden wir nun eines Besseren belehrt.

Glaubt man zahlreichen Studien und Berichten, so wird es für viele Unternehmen und Arbeitnehmer diese Art der „alten Normalität“ nicht mehr geben.

Die Prioritäten vieler Mitarbeiter haben sich seit der Krise deutlich verändert. Sie schätzen die größere Flexibilität und bessere Work-Life-Balance im Homeoffice im Vergleich zur klassischen Bürotätigkeit, auch wenn Einzelstimmen immer mal wieder laut werden und sich Mitarbeiter und Unternehmen für eine Rückkehr der Belegschaft ins Büro aussprechen.

 

Unabhängig davon, wie Unternehmen das Thema „neue Normalität“ für sich zukünftig definieren, scheint es unvermeidlich, dass viele Unternehmen flexiblere Arbeitsmodelle dauerhaft und auch nach der Pandemie einführen werden; dies bestätigt auch unsere neue Studie „HR-Report 2021: Schwerpunkt New Work“. Wie und in welcher Ausprägung hängt sicherlich auch vom jeweiligen Geschäftszweig und den gesetzlichen Regularien ab.

Fakt ist jedoch, dass die Mehrheit der deutschen Unternehmen aktuell vor allem auf hybride Teams setzt, um das Tagesgeschäft auch unter Pandemie-Bedingungen zu bewerkstelligen.

Nachfolgend finden Sie deshalb fünf Tipps, wie die Arbeit in einem hybriden Team reibungslos funktioniert:

1. Teilen Sie Ihren Kalender mit Ihrem Team und Ihrer Führungskraft

Wenn sich Ihre Teamkollegen an verschiedenen Standorten befinden, ist es wichtig, dass jeder, mit dem Sie zusammenarbeiten, weiß und versteht, wann Sie verfügbar sind. Indem Sie klare Arbeits- und Pausenzeiten definieren, vermeiden Sie es, etwas zu verpassen oder zu ungünstigen Zeiten kontaktiert zu werden.

2. Stellen Sie sicher, dass auch Sie den Terminkalender Ihrer Kollegen im Blick haben.

Sicherlich möchten Sie nicht fünf Minuten, bevor Sie zu Ihrem Zug müssen, angerufen werden – und Ihren Kollegen wird es ähnlich gehen. Um gute Arbeitsbeziehungen aufzubauen, sollten Verständnis für die Arbeitszeiten Ihrer Kollegen sowie ein  respektvoller Umgang auch unter Rücksichtnahme auf verschiedene Verpflichtungen der jeweiligen Teammitglieder etabliert werden.

3. Achten Sie darauf, keine „Die-und-Wir“-Kultur zu fördern.

Wenn Sie vorwiegend im Büro arbeiten, kann es schnell passieren, dass Sie einen engeren Bezug zu den mit Ihnen im Büro sitzenden Kollegen aufbauen und die Kollegen im Homeoffice als einen „anderen Teil“ des Teams wahrnehmen. Es ist jedoch sehr wichtig, nicht zwischen den einzelnen Teammitgliedern zu unterscheiden und sich keinem Teil des Teams enger verbunden zu fühlen – das würde nur eine Kluft zwischen den Teammitgliedern auftun und eine „Die-und-Wir“-Kultur fördern.

4. Finden Sie heraus, wie Ihre Kollegen am liebsten kommunizieren.

Denken Sie daran, dass jeder Ihrer Kollegen unterschiedliche Arbeitsweisen bevorzugt. Manche mögen zum Beispiel keine direkten Anrufe und ziehen es vor, Anfragen oder Fragen schriftlich per E-Mail oder Messenger zu erhalten, um sich zunächst in Ruhe mit dem Thema zu befassen. Andere wiederum bevorzugen einen direkten Telefon- oder Videoanruf. Wenn Sie sich etwas Zeit nehmen, um mit Ihrem Team über bevorzugte Kommunikationsmöglichkeiten zu sprechen, stellen Sie die Weichen für vertrauensvolle und respektvolle Beziehungen – unabhängig davon, ob Sie Ihre Kollegen regelmäßig treffen oder nicht.

5. Seien Sie in Team-Videokonferenzen präsent.

Es ist wichtig, dass Sie sich nicht mit anderen Aufgaben beschäftigen, während Ihre Teamkollegen im Teammeeting sprechen oder etwas präsentieren. Schließlich würden Sie Ihre Aufmerksamkeit sicherlich auch nicht anderen Dingen zuwenden, wenn Sie in einem persönlichen Treffen wären. Lassen Sie sich also während Videokonferenzen nicht ablenken.

Am Ende des Tages gilt: Keep business as usual. Das hybride Arbeiten unterscheidet sich im Wesentlichen nicht wirklich von der Arbeit vor Ort im Büro. In unserem Karriere-Center finden Sie weitere Tipps rund um das Arbeiten im Homeoffice. Jetzt mehr erfahren: Remote Working.

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