Sie sind begehrt, sie sind immer mehr gefragt, sie sind schwer zu finden: externe Ingenieure. Auch bei uns sind sie natürlich sehr wichtig. Wir haben ihnen deswegen zum zweiten Mal eine eigene Studie gewidmet, Der Einsatz externer Ingenieure in Unternehmen, die ich Ihnen hier gerne vorstellen möchte.

Was sind die aktuellen Herausforderungen?

Die größte Herausforderung im Ingenieursumfeld ist, überhaupt qualifizierte Ingenieure zu finden (77 %). Das überrascht nicht wirklich, hier ist der Fachkräftemangel auch besonders ausgeprägt. Außerdem nimmt der Bedarf an Spezialisten immer weiter zu (75 %) und die Planungszeiträume werden immer kürzer (69 %). Das waren aber bereits die größten Herausforderungen bei der ähnlichen Befragung, die wir 2010 durchgeführt haben. Ich finde es erstaunlich, dass sich in den letzten vier Jahren nicht viel in dieser Hinsicht getan hat. Es scheinen also nicht aktuelle Herausforderungen zu sein, sondern dauerhafte. Was kann man als Unternehmen da bloß machen? Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, setzen die Unternehmen vermehrt auf Personaldienstleister. Um festangestellte Ingenieure zu finden, greifen 55 Prozent der Befragten auf die Unterstützung von Personaldienstleistern zurück, das sind 16 Prozent mehr als noch vor vier Jahren. Externe Ingenieure werden bei 38 Prozent der Unternehmen mithilfe eines Personaldienstleisters rekrutiert. Diese Entwicklung freut uns natürlich besonders. ;-)

Was sind die Vorteile?

Was sind überhaupt die Gründe, warum Unternehmen externe Ingenieure einsetzen? Außer dass sie sonst schwer qualifizierte finden. Den Hauptvorteil sehen die Befragten darin, dass Ressourcenengpässe und Auftragsspitzen überbrückt werden können (77 %). Das klingt für mich logisch. So setzten auch mehr als zwei Drittel der Unternehmen externe Ingenieure spontan ein statt strategisch langfristig geplant. An Platz zwei der Vorteile steht, dass der Einsatz externer Ingenieure ein guter Weg ist, um spätere Mitarbeiter kennenzulernen (63 %). Das finde ich schon überraschender. Nun gut. Ansonsten wird noch geschätzt, dass Spezialwissen kostengünstig temporär ins Unternehmen geholt wird (41 %). Unsere Studie hat also bestätigt, dass flexible Arbeitsformen der ideale Weg sind, um den (heutigen) Herausforderungen im Ingenieursumfeld zu begegnen. Bestätigen die Ergebnisse auch Ihre Erfahrungen?

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