Um Karriere zu machen, braucht es immer wieder Stellenwechsel – glauben Sie das auch? Dieses Vorgehen birgt eine oft unterschätzte Gefahr: Da eine angebotene Position nur selten vollständig dem eigenen Profil entspricht, fängt man an, sich ein wenig anzupassen. Dieser Vorgang wiederholt sich im Laufe des Berufslebens immer wieder. Mit jeder Anpassung entfernt man sich ein Stück weiter von sich selbst. Wenn diese Diskrepanz auffällt, ist es zum Gegensteuern oft schon ziemlich spät. Trotz äußerem Erfolg tritt dann eine tief sitzende Unzufriedenheit zu Tage, die schnell zu einer Negativspirale aus fehlender Motivation, Überforderung und abfallenden Leistungen führen kann.

Karriere umgekehrt: Das Chipkarten-Modell

Diese Überlegungen weckten die Idee in mir, das übliche Karrieremodell auf den Kopf zu stellen. Wie wäre es denn, wenn man sich nur ein einziges Mal entscheidet – und zwar für sich selbst? Die Maxime heißt dann: Treffen Sie einmal in Ihrem Leben die wirklich große Entscheidung, nämlich Karriere und persönliche Erfüllung miteinander zu verbinden.

Aktiv statt passiv

Was heißt das konkret? Sie decken zunächst Ihre Stärken, Motive, Werte und besonderen Potenziale auf und formulieren daraus Ihr eigenes Profil – Ihre persönliche ‚Chipkarte‘. Sie besinnen sich quasi auf ihren eigenen, natürlichen ‚Bauplan‘. Mit diesem klar definierten und unverwechselbaren Profil aktiv auf den Markt zu gehen, bringt Ihnen nicht nur persönliche Zufriedenheit. Es schafft auch eine gute Verhandlungsposition gegenüber möglichen Arbeitgebern. Denn Ihre Chipkarte ist gleichzeitig glaubwürdig und kompetent, da sie auf Ihren ureigenen Stärken und Talenten beruht!

Die Chipkarte

Woraus besteht denn nun Ihre persönliche Chipkarte? Die Chipkarte beschreibt Ihren idealen beruflichen Platz, im richtigen Umfeld, in der richtigen Rolle, mit der richtigen Aufgabe, in der besten Position. So drehen Sie das übliche Karrieremodell auf den Kopf. Anstatt vor jedem Karriereschritt immer wieder neu zu überlegen und zu entscheiden, entwickeln Sie einmalig Ihr klar definiertes Profil und bieten dies aktiv an. Das Chipkarten-Prinzip ändert damit Ihre Einstellung zu Beruf und Karriere grundlegend. So finden Sie den idealen beruflichen Platz, an dem Sie Ihr Potenzial entfalten und Ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen können. Hier sehen Sie, wie eine solche Chipkarte ausgestaltet ist. Denken Sie nun: „Wer soll denn Interesse an meiner Chipkarte haben? Das Organigramm sieht doch gar keine Position vor, bei der ich mein Profil mit meinen Talenten, Fähigkeiten und Werten einsetzen kann?“ Zugegeben: Diese umgekehrte Denkweise ist anfangs ungewohnt. Auf einmal stehen Sie selbst als Anbieter im Mittelpunkt.

Die Strategie zur Wunschposition

Nun, wenn Sie sich vorstellen, Sie haben die gewünschten Rahmenbedingungen und das Ziel klar formuliert: Ist es nicht schlicht und einfach eine strategische Aufgabe, dorthin zu kommen? Ganz logisch gedacht: Wenn Sie etwas anbieten können, das für das Unternehmen einen hohen Nutzen hat – welchen vernünftigen Grund sollte es dann geben, dieses Angebot abzulehnen? Die Fragen für Ihre Strategie lauten dann: Wer hat Interesse an meinem Angebot? Wer ist mein Ansprechpartner? Worin genau liegt der Nutzen, den das Unternehmen daraus ziehen kann? Gar nicht so selten entstehen dann Ideen, die auf eine Position hinauslaufen, die es im Unternehmen noch gar nicht gibt. Dann geht die Strategie dahin, den gewünschten Entscheider vom Nutzen dieser neuen Position zu überzeugen. Im Grunde bewegen Sie sich hier auf einem Terrain, das Ihnen als Führungskraft bestens vertraut ist. Es geht ‚einfach‘ darum, ein strategisches Ziel zu erreichen!

Nutzen für eigene Karriere und den Arbeitgeber

In meiner langjährigen Praxis hat sich die Chipkarte, diese Art der Profilentwicklung, vielfach bewährt. Wie der Personalleiter eines internationalen Konzerns darüber urteilte: „Es beschleunigt nicht nur die eigene Karriere enorm, sondern trägt auch dazu bei, im Unternehmen die besten Leute Gurdrun Happichan den richtigen Stellen zu platzieren.“

Über die Gastautorin Gudrun Happich

Gudrun Happich ist Inhaberin des Instituts für Human Excellence Galileo und agiert seit rund 20 Jahren als Sparrings-Partnerin für Leistungsträger an Karriereschwellen und in Krisensituationen. In ihrem neuem Wirtschaftsbuch Was wirklich zählt! Leistung, Leidenschaft und Leichtigkeit für Top-Führungskräfte begleiten die Leser vier Coaching-Klienten bei der Suche nach ihrem richtigen Berufsweg. Mehr auch in ihrem Leistungsträger-Blog.

Karriere umgekehrt: Das Chipkarten-Modell

Diese Überlegungen weckten die Idee in mir, das übliche Karrieremodell auf den Kopf zu stellen. Wie wäre es denn, wenn man sich nur ein einziges Mal entscheidet – und zwar für sich selbst? Die Maxime heißt dann: Treffen Sie einmal in Ihrem Leben die wirklich große Entscheidung, nämlich Karriere und persönliche Erfüllung miteinander zu verbinden.

Aktiv statt passiv

Was heißt das konkret? Sie decken zunächst Ihre Stärken, Motive, Werte und besonderen Potenziale auf und formulieren daraus Ihr eigenes Profil – Ihre persönliche ‚Chipkarte‘. Sie besinnen sich quasi auf ihren eigenen, natürlichen ‚Bauplan‘. Mit diesem klar definierten und unverwechselbaren Profil aktiv auf den Markt zu gehen, bringt Ihnen nicht nur persönliche Zufriedenheit. Es schafft auch eine gute Verhandlungsposition gegenüber möglichen Arbeitgebern. Denn Ihre Chipkarte ist gleichzeitig glaubwürdig und kompetent, da sie auf Ihren ureigenen Stärken und Talenten beruht!

Die Chipkarte

Woraus besteht denn nun Ihre persönliche Chipkarte? Die Chipkarte beschreibt Ihren idealen beruflichen Platz, im richtigen Umfeld, in der richtigen Rolle, mit der richtigen Aufgabe, in der besten Position. So drehen Sie das übliche Karrieremodell auf den Kopf. Anstatt vor jedem Karriereschritt immer wieder neu zu überlegen und zu entscheiden, entwickeln Sie einmalig Ihr klar definiertes Profil und bieten dies aktiv an. Das Chipkarten-Prinzip ändert damit Ihre Einstellung zu Beruf und Karriere grundlegend. So finden Sie den idealen beruflichen Platz, an dem Sie Ihr Potenzial entfalten und Ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen können.

Hier sehen Sie, wie eine solche Chipkarte ausgestaltet ist.

Denken Sie nun: „Wer soll denn Interesse an meiner Chipkarte haben? Das Organigramm sieht doch gar keine Position vor, bei der ich mein Profil mit meinen Talenten, Fähigkeiten und Werten einsetzen kann?“ Zugegeben: Diese umgekehrte Denkweise ist anfangs ungewohnt. Auf einmal stehen Sie selbst als Anbieter im Mittelpunkt.

Die Strategie zur Wunschposition

Nun, wenn Sie sich vorstellen, Sie haben die gewünschten Rahmenbedingungen und das Ziel klar formuliert: Ist es nicht schlicht und einfach eine strategische Aufgabe, dorthin zu kommen? Ganz logisch gedacht: Wenn Sie etwas anbieten können, das für das Unternehmen einen hohen Nutzen hat – welchen vernünftigen Grund sollte es dann geben, dieses Angebot abzulehnen?

Die Fragen für Ihre Strategie lauten dann: Wer hat Interesse an meinem Angebot? Wer ist mein Ansprechpartner? Worin genau liegt der Nutzen, den das Unternehmen daraus ziehen kann?

Gar nicht so selten entstehen dann Ideen, die auf eine Position hinauslaufen, die es im Unternehmen noch gar nicht gibt. Dann geht die Strategie dahin, den gewünschten Entscheider vom Nutzen dieser neuen Position zu überzeugen. Im Grunde bewegen Sie sich hier auf einem Terrain, das Ihnen als Führungskraft bestens vertraut ist. Es geht ‚einfach‘ darum, ein strategisches Ziel zu erreichen!

Nutzen für eigene Karriere und den Arbeitgeber

In meiner langjährigen Praxis hat sich die Chipkarte, diese Art der Profilentwicklung, vielfach bewährt. Wie der Personalleiter eines internationalen Konzerns darüber urteilte: „Es beschleunigt nicht nur die eigene Karriere enorm, sondern trägt auch dazu bei, im Unternehmen die besten Leute Gurdrun Happichan den richtigen Stellen zu platzieren.“

Über die Gastautorin Gudrun Happich

Gudrun Happich ist Inhaberin des Instituts für Human Excellence Galileo und agiert seit rund 20 Jahren als Sparrings-Partnerin für Leistungsträger an Karriereschwellen und in Krisensituationen.

In ihrem neuem Wirtschaftsbuch Was wirklich zählt! Leistung, Leidenschaft und Leichtigkeit für Top-Führungskräfte begleiten die Leser vier Coaching-Klienten bei der Suche nach ihrem richtigen Berufsweg.

Mehr auch in ihrem Leistungsträger-Blog.

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