Ein Kühlschrank, der Ihnen mitteilt, wann die Milch leer ist, oder eine Fußbodenheizung, die sich bereits einschaltet, bevor Sie nach Hause kommen? Das klingt bequem, und wird heute schon zum Teil so genutzt. Das Stichwort lautet Smart Home.

Das größte Potenzial entfaltet das Internet of Things jedoch vor allem im industriellen Umfeld. Im Gesundheitswesen werden medizinische Abläufe überwacht, Fahrzeuge kommunizieren direkt mit Kfz-Werkstätten und Transportwege werden für eine Just-in-time-Lieferung überwacht. Das Stichwort hierbei lautet Industrie 4.0.

Knapp 27 Milliarden „Dinge“ sind heute über das Internet miteinander vernetzt. Das klingt zunächst nach einer ganzen Menge, jedoch macht diese Zahl nur 0,6 % aller Maschinen und Geräte aus, die mit dem Internet verbunden sind.

Die Nutzen sind vielfältig: Ob zum Energie- und Kostensparen, zur Produktivitäts- und Umsatzsteigerung oder zur Verbesserung des Kundenerlebnisses, IoT ist schon heute aus einigen Anwendungen nicht mehr wegzudenken.

Begriffserklärung und Einsatzgebiet

Im Allgemeinen bezeichnet IoT ein System von miteinander vernetzten Geräten. Das können sowohl Smartwatches, Kühlschränke und Heizungen als auch große Industriemaschinen sein. Diese sind zur Identifikation mit einer eindeutigen Adresse ausgestattet und besitzen die Fähigkeit, Daten über sich selbst und ihre Umwelt innerhalb eines Netzwerks auszutauschen. Ein Eingreifen des Menschen ist für den Austausch dabei nicht mehr notwendig.

 Die Grundlage für das IoT bilden das Internet und die Mikroprozessortechnik. Da Mikroprozessoren immer günstiger, kleiner und leistungsfähiger werden, lassen sich Gegenstände zunehmend einfacher mit elektronischer Intelligenz ausstatten. Das erweitert die Möglichkeiten der IoT-Technologien stetig.

Was wird von IoT-Experten gefordert und wo findet man sie?

Experten im IoT-Bereich bringen Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen mit. Ein essenzieller Bereich ist der richtige Umgang mit der Vielzahl von Daten, die dank IoT-Anwendungen gewonnen werden können. Eine entscheidende Rolle spielen dabei das Datenmanagement und die Entwicklung von Algorithmen, um aus den großen Datenmengen hilfreiche Erkenntnisse und Vorhersagen abzuleiten.

Konkret gefragt ist also Business-Intelligence-Know-how in Kombination mit Fähigkeiten im Managen von Datenzentren, Kenntnissen im Bereich Predictive Analytics und im Programmieren mit führenden Datenplattformen wie NoSQL und Hadoop. Darüber hinaus ist Wissen in den Bereichen Design-Software und Open-Source-Umgebungen für serverseitige Webentwicklung elementar.

 

Auch Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit sind wichtig, da die Geräte im Internet miteinander vernetzt sind und somit grundsätzlich der Gefahr eines Angriffs von außen oder einer unbefugten Nutzung ausgeliefert sind. Sei es das Ausspionieren persönlicher Daten, das Ausführen unerwünschter Aktionen oder sogar die Zerstörung ganzer Industrieanlagen – die Folgen können fatal sein.

Experten, die diese Fähigkeiten mitbringen, bezeichnen sich selten als IoT-Experten. Hier kommt es darauf an, eher nach Fähigkeiten als nach Rollen zu suchen.

Zu den größten Arbeitgebern gehören Tech-Konzerne, Unternehmensberatungen mit einem Schwerpunkt auf technische Umsetzung sowie Unternehmen aus der Industrie.

 

Wir können Sie bei der Suche nach geeigneten Experten im Bereich IoT unterstützen und freuen uns, Sie zu beraten.

Über Benjamin Bischoff

Benjamin Bischoff absolvierte sein Studium im Bereich Management & Economics in Stuttgart mit einer integrierten Praxisphase bei der Daimler AG. Nach seinem Studium startete er im IT-Vertrieb bei einem mittelständischen Unternehmen in Reutlingen.

Seit 2014 ist er bei der Hays AG im IT Contracting am Standort Stuttgart tätig und nun seit mehreren Jahren Senior Teamleiter. Aktuell verantwortet Benjamin Bischoff ein Team von 12 Mitarbeitern im Bereich Digital Technology & Engineering.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere Artikel