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Warum sollte ein Spezialist ernsthaft über einen Job im Rahmen der Zeitarbeit nachdenken? Ausgerechnet in Zeiten, wo nahezu Vollbeschäftigung herrscht und der Fachkräftemangel eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet? Warum soll man das tun, wo doch die Jobangebote so vielfältig sind? Meine Antwort darauf ist: gerade jetzt!
Diese Jobangebote sollte man als ernsthafte Alternativen betrachten und abwägen, welches Angebot schlussendlich das attraktivste ist. Die Luxussituation aus Bewerbersicht bedeutet nämlich auch: wenig Transparenz für Bewerber und Arbeitgeber.

Artenvielfalt im deutschen Angebotsdschungel

Auf Kandidatenseite: Je mehr Alternative, desto schwieriger wird es, den richtigen Job zu finden und eine geeignete Entscheidung zu treffen. Auf Arbeitgeberseite verhält es sich bei der Wahl des richtigen Kandidaten jedoch ähnlich – weil man eben nicht weiß, wie gut der Bewerber im Vergleich zu anderen Kandidaten passt.

Es ist daher überhaupt nicht paradox, dass die durchschnittliche Vakanz einer offenen Position seit Jahren zunimmt und in der IT und im Ingenieursbereich laut Bundesagentur für Arbeit je nach Position zwischen 100 und 140 Tagen liegt!

Schneller Zugang zu Stellen für Spezialisten

Anbieter von Spezialistenjobs im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung haben einen sehr guten Marktzugang. Sie sind mit einer Vielzahl renommierter Unternehmen vernetzt und kennen deren Vakanzen – häufig auch welche, die gar nicht offiziell auf der Homepage des Unternehmens ausgeschrieben sind oder bewusst flexibel besetzt werden.

Der direkte Kundenzugang eröffnet Kandidaten ganz neue Möglichkeiten, sich beim Kunden vor zu stellen. Gerade außerhalb der klassischen Bewerbungswege, innerhalb derer nach wie vor häufig anhand von harten Kriterien wie Noten und Studienzeit selektiert wird.

Bei Personaldienstleistern kennt der Kundenbetreuer den Kundenansprechpartner und hat ein gutes Bild, welcher Bewerbertyp ins Team passen könnte. Und ganz entscheidend: Er steht beim Kundenansprechpartner im Wort, einen guten Kandidaten zu präsentieren. Dadurch ist der Entscheider geneigt, auch Kandidaten die Möglichkeit zur Vorstellung einzuräumen die an anderer Stelle sonst durchs Raster gefallen wären.

Auch der Zeitaspekt ist für Bewerber interessant. Arbeitgeber sind natürlich bereit, die offene Stelle sofort zu besetzen. Wenn der richtige Kandidat zur richtigen Zeit beim Kunden vorgestellt wird und die Vakanzzeit verkürzt wird, bei Hays verlaufen Besetzungsprozesse übrigens meist innerhalb von 10 Tagen, bedeutet das für den Bewerber auch bares Geld.

Für Einsteiger oder Kandidaten, die sofort oder kurzfristig verfügbar sind, bedeutet ein Start einen Monat früher vor allem eines: ein Monat bzw. 8% mehr Gehalt gleich im ersten Jahr.

Bewusst den Marktwert steigern

Besonders die IT ist ein Fachgebiet mit einer sehr jungen Population, 90% der Informatiker sind jünger als 55 Jahre. Grund genug, als Einsteiger oder Young Professional schnell und strukturiert den eigenen Marktwert zu steigern.

Dieser kann am schnellsten durch Tätigkeiten mit Projektcharakter bei verschiedenen möglichst namhaften Unternehmen gesteigert werden. Dadurch lernen Young Professionals verschiedene Unternehmen, deren Kulturen und Abläufe kennen und haben eine Vergleichsbasis. Dieses Wissen und ein entsprechendes Netzwerk steigern den Marktwert enorm.

Außerdem gewinnt man an Sicherheit, mit welcher Organisation und welcher Unternehmens- und Arbeitskultur man sich am meisten identifiziert.

Ein Großteil der Mitarbeiter bei Hays verfährt genau nach diesem Muster: Innerhalb von 2-3 Jahren sind die Mitarbeiter typischerweise bei 4-5 Kundenunternehmen im Einsatz und bewerben sich dann auf einem ganz anderen Senioritätslevel auf dem Markt. Oder – das passiert sehr häufig – bleiben einfach bei einem Kunden, wenn es ihnen dort gefällt.

Flankiert und unterstützt wird die Marktwertsteigerung bei Hays durch gezielte Weiterqualifizierungen der Mitarbeiter, um die sich eine Professional Development-Abteilung kümmert. Dass während der gesamten Zeit nicht nur der Marktwert gesteigert, sondern auch fair und marktgerecht gezahlt wird, möchte ich sicherheitshalber an dieser Stelle auch erwähnen.

Unterstützung in der Bewerbungsphase

Es liegt im ureigenen Interesse eines Personaldienstleisters, die fachlichen Qualifikationen und die Persönlichkeit von Bewerbern zu verstehen und diese mit den Anforderungen offener Positionen bei ihren Kunden und mit den Zielen der Bewerber abzugleichen.

Gleichzeitig wird der Kandidat während der gesamten Bewerbungsphase unterstützt: von der Erstellung eines aussagekräftigen Lebenslaufs bis zur Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch und Begleitung.

Viele Bewerber empfinden diese Unterstützung in der Bewerbungsphase als sehr beruhigend und es hilft ihnen, trotz Nervosität im Vorstellungsgespräch zu punkten und den gewünschten Job zu ergattern.

Überzeugen Sie sich selbst

Auch wenn es sich im ersten Moment nicht intuitiv anhören mag, zurzeit einen Job im Rahmen der Zeitarbeit anzunehmen – und weil es natürlich auch Vorbehalte gibt:

Ich möchte Sie gerne einladen, zu vergleichen und auf hays.de nach geeigneten Jobangeboten zu suchen. Gerade in Zeiten, in denen Unternehmen mit guten Zahlen glänzen und Geld für Projekte da ist, werden diese Projekte auch durchgeführt.

Wollen Sie als Absolvent oder Young Professional bei einem der Top-Arbeitgeber mit deutlich geringeren Eintrittshürden tätig werden und dort voll integriert arbeiten? Dann sollten Sie die Arbeitnehmerüberlassung für Spezialisten in keinem Fall als Alternative ausschließen!

Über den Gastautor Kai Becker

Kai Becker studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und der EDHEC Business School in Nizza. Nach seinem Abschluss als Diplom-Kaufmann begann er seine Karriere bei Hays im Key Account Management - zunächst im Bereich IT, später im Bereich Finance.kai-becker

Nach mehr als sechs Jahren bei Hays wechselte er zu IBM Deutschland und war dort knapp vier Jahre als Key Account Manager im Bankenbereich tätig, zuletzt als Kundenverantwortlicher für eine deutsche Großbank. Im Frühjahr 2011 kehrte er zu Hays zurück, mit der Mission, die IT Zeitarbeit bei Hays aufzubauen. Seitdem ist er deutschlandweit für das IT-Geschäft im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung verantwortlich.

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